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Sechs Stunden Zug, Akku leer – dafür ein Buch über Ziele durchgearbeitet

Sitze gerade im Zug zurück von einem Kunden vor Ort, sechs Stunden Fahrzeit, Laptop-Akku leer, Podcasts alle durch. Also hab ich endlich das Buch aus der Tasche geholt, das seit zwei Wochen ungelesen mit mir reist: „Sprenge Deine Grenzen“ von Jürgen Höller.

Bestellt hatte ich es eher spontan, kostet nichts außer der Versandpauschale, kam nach ein paar Tagen mit der Post. Höller macht das ja schon eine Weile – über 40 Jahre unternehmerisch unterwegs, nach eigenen Angaben über 2 Millionen geschulte Teilnehmer in seinen Programmen. Das Buch selbst ist in fünf Bausteine aufgeteilt: Selbstvertrauen (er nennt es GAD-System), Ursache und Wirkung, die Sache mit Entscheidungen, Zielsetzung und am Ende Unternehmensziele.

Gerade der Teil zu Zielen hat bei mir gesessen. Wenn man ortsunabhängig arbeitet, hat man zwar maximale Freiheit beim Wo, aber beim Wohin wird's schnell diffus – man optimiert den nächsten Auftrag statt die nächsten zwei Jahre. Im Buch ist direkt ein Ziel-Workshop mit drin, den hab ich zwischen zwei Bahnhöfen tatsächlich mal durchgearbeitet statt nur zu lesen.

Ein Versprechen auf ein bestimmtes Ergebnis ist es nicht, umsetzen muss man die Übungen schon selbst, aber als Reiselektüre mit Substanz war's eine gute Wahl. Wer reinschauen will: hier gibt's das Buch.

Wie haltet ihr das eigentlich bei langen Fahrten – lest ihr sowas wie Zielsetzung- oder Business-Bücher, oder ist Zugfahrt bei euch strikt Entspannungszeit?